Haus Langen


Burg
Das noch bestehende Torhaus
Haus Langen ist eine der typischen münsterländischen Wasserburgen aus germanischer Vorzeit. 
An die ehemalige Festung grenzt eine an der Bever gelegene Doppelmühle mit Wasserfall. Die einst wehrhafte Ringwallanlage Langen gehört zu den ältesten, vor dem Jahre 1000 errichteten Erdfestungen, bei denen Wasser zum Schutz diente. Die Burg hat ihren Namen von den "edlen Rittern von Langen", die in einer Urkunde bereits im 12. Jahrhundert als Lehnsherren des Bischofs von Münster erwähnt werden. 
Die Gräben und die Wälle in den Laubwäldern von Haus Langen lassen erkennen, daß sich hier vor langer Zeit eine stark befestigte Burganlage befunden haben muß. Heutzutage steht nur noch eines der Torhäuser mit einigen Nebengebäuden. Um die Anlage herum führt immer noch der alte Gräftenverlauf mit Schutzwällen. Das gesamte Anwesen befindet sich in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nur von außen zugänglich.
Die Wassermühle an der Bever in Haus Langen ist eine der prägnantesten, typischen münsterländischen Doppelmühlen. Die Mühle von Haus Langen entstand erst um 1800 in der heutigen Form. Beide Gebäude wurden mehrfach erneuert, bevor die Ölmühle dann um die Jahrhundertwende stillgelegt wurde. Ihre Zeit war vorbei. Die Kornmühle auf der anderen Seite des Wehrs hat noch bis 1958 auf zwei Mahlgängen (Büdelgang u. Schrotgang) Lohnaufträge durchgeführt.
Die Doppelmühle
An die Zeiten, als auf Haus Langen noch richtig Leben herrschte, erinnern folgende Programmpunkte:
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